Psychotherapie bei Depression

Viele Psychotherapie-Formen können helfen

Bild: Stein auf Stein - Psychotherapien

Viele Formen der Psychotherapie, darunter einige Kurztherapien, die zwischen zehn und 20 Wochen dauern, können depressiven Menschen helfen. In Gesprächstherapien gewinnen Patienten im Gespräch mit dem Therapeuten Einsicht in ihre Probleme und lernen diese zu lösen. Manchmal werden zwischen den Sitzungen auch "Hausaufgaben" aufgegeben. "Verhaltenstherapeuten" helfen den Patienten zu lernen, wie sie aus ihren eigenen Handlungen mehr Befriedigung ziehen und wie sie die Verhaltensmuster verändern können, die zu der Depression beitragen oder deren Folge sind.

Wichtig kann auch eine Einbeziehung der Familie, des Lebenspartners und des sozialen Umfeldes in die Therapie sein. Die sozialen Aspekte des Patienten (Beruf, Freundeskreis, Freizeitbeschäftigungen...) müssen immer analysiert und mit bearbeitet werden.

Kurzpsychotherapie

Die interpersonelle Therapie und die kognitive Verhaltenstherapie sind zwei der Kurztherapien, die nachweislich bei manchen Formen der Depression hilfreich sind. Bei interpersonellen Therapien liegt der Schwerpunkt auf gestörten zwischenmenschlichen Beziehungen, welche die Depression sowohl verursachen als auch verstärken. Kognitive Verhaltenstherapeuten helfen, die negativen Denk- und Verhaltensmuster zu ändern, die oft mit einer Depression einhergehen.

Psychodynamische Therapie

Auch psychodynamische Therapien werden manchmal zur Behandlung depressiver Patienten verwendet. Sie können vor allem Konflikte im Gefühlsleben des Patienten lösen. Diese Therapien werden häufig erst durchgeführt, wenn sich die depressiven Symptome erheblich gebessert haben. Im Allgemeinen sind bei schweren Depressionen, vor allem wenn sie wiederholt auftreten, Medikamente (oder unter bestimmten Umständen eine EKT) in Verbindung mit einer Psychotherapie oder vor deren Durchführung notwendig, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

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