Tipps für Betroffene

Zum richtigen Umgang mit der Depression

Bei depressiven Störungen fühlt man sich erschöpft, wertlos, hilflos und hoffnungslos. Solche negativen Gedanken und Gefühle führen dazu, dass manche Menschen aufgeben wollen. Es ist wichtig, zu wissen, dass diese negativen Ansichten Teil der Depression sind und die tatsächliche Situation meist nicht richtig wiedergeben. Das negative Denken lässt nach, wenn die Behandlung wirkt.

Was Sie als Betroffener tun können

In der Zwischenzeit können Sie sich im Hinblick auf die Depression realistische Ziele setzen und große Aufgaben in kleinere aufteilen um wieder Erfolge erleben zu können. Versuchen Sie auch unter Menschen zu gehen und sich jemandem anzuvertrauen. Nehmen Sie an Aktivitäten teil, bei denen Sie sich besser fühlen. Seien Sie sich bewusst, dass sich Ihre Stimmung nur allmählich bessert. Gesund zu werden braucht Zeit. Es ist ratsam, wichtige Entscheidungen zu verschieben, bis sich die Depression aufgehellt hat. Bevor Sie sich zu einer wesentlichen Veränderung entscheiden (Wechsel des Arbeitsplatzes, Heirat oder Scheidung), besprechen Sie dies mit anderen Menschen, die Sie gut kennen und ein objektiveres Bild Ihrer Situation haben.

Es kommt selten vor, dass jemand plötzlich seine Depression überwindet. Aber Sie können sich Tag für Tag etwas besser fühlen. Denken Sie daran, dass positives Denken das negative Denken, das Teil der Depression ist, ersetzen wird und verschwindet, sobald Ihre Depression auf die Behandlung anspricht. Lassen Sie sich von Ihrer Familie und Freunden helfen. Reden Sie auch über Selbstmordgedanken mit ihnen!

Depression ist eine Krankheit
Halten Sie sich vor Augen: Alle Gedanke und Gefühle werden von Ihrer Krankheit beeinflusst, deshalb entspricht Ihr negativer Eindruck von sich und Ihrer Umwelt nicht immer der Realität.

Teilen Sie sich mit
Haben Sie Vertrauen zu Ihrem Arzt, Psychologen und Psychiater.

Fassen Sie kleine Ziele ins Auge
Nehmen Sie Zwischenziele in Angriff! Und vergessen Sie nicht, das Erreichen eines Ziels – und sei es scheinbar noch so gering – ist ein Erfolg über Ihre Krankheit.

Leben Sie gesund
Achten Sie auf Ihre Ernährung. Gönnen Sie sich und Ihrem Körper ausreichend Bewegung.

Erarbeiten Sie einen Tagesplan
Arbeiten Sie täglich eine Liste kleinerer Tätigkeiten nach einem Stundenplan ab. Nehmen Sie sich hierfür Beschäftigungen vor, bei denen Sie sich so sicher wie möglich fühlen. Geben Sie dem Wunsch nach Rückzug in die Einsamkeit nicht nach.

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Meldung von Nebenwirkungen

Nebenwirkungen im Zusammenhang mit unseren Arzneimitteln können Sie auf verschiedenen Wegen an uns melden:

Für die Meldung von Nebenwirkungen außerhalb der Geschäftszeiten erreichen Sie uns unter 02065 256 1665.

In medizinischen Notfällen bitten wir Patienten sich umgehend an einen Arzt oder den ärztlichen Notdienst zu wenden.